Dritte Form: Biu Tze („Stoßende Finger“): Die Techniken der Biu Tze bestehen aus Angriffen mit den Fingerspitzen, Ellenbogen, Handkanten und Fäusten. Ergänzt wird die Form durch spezielle Schritttechniken (Bo Fa) und Richtungswechsel, die es ermöglichen, unterschiedlichste Kampfpositionen einzunehmen.
Im Vergleich zu den vorherigen Formen wird die Biu Tze deutlich schneller ausgeführt. Ziel ist es, eine explosive Kraft (Fa Jin oder Fat ging) auf engstem Raum zu entwickeln.
Das Notfallkonzept
Die Biu Tze wird erst in einem fortgeschrittenen Stadium gelehrt. Sie vertritt das kompromisslose WT-Prinzip, dass Angriff die beste Verteidigung ist. Zudem dient sie als Notfallkonzept: Sie kommt dann zum Einsatz, wenn Techniken aus den Basis-Programmen nicht erfolgreich waren oder die Distanz für herkömmliche Abwehrbewegungen zu gering geworden ist. Damir definiert die Biu Tze den Begriff des extremen Nahkampfs (kurze Distanz = Biu-Tze).

