Dieser anhaltende Widerstand der Mönche veranlasste einen Zivilbeamten höheren Grades, der Regierung einen hinterhältigen Plan zu unterbreiten, um das Kloster am Sung-Berg endgültig zu vernichten. Er reiste zum Berg und verschwor sich dort mit einigen verräterischen Mitgliedern der Klostergemeinschaft.
Besonders hervorzuheben ist hierbei ein Mönch namens Ma Ning Yee. Dieser erklärte sich bereit, das Kloster hinter dem Rücken seiner Brüder in Brand zu stecken. Kurz darauf setzten die Verschwörer ihren Plan in die Tat um: Sie legten Feuer und zerstörten das Kloster bis auf die Grundmauern.
Die Überlebenden des Brandes zerstreuten sich über das ganze Land um den Verfolgern der Regierung zu entkommen. Unter den Flüchtenden befand sich unter anderem auch die buddhistische Nonne Ng Mui. Sie und einige andere Mönche hatten bereits im Kloster damit begonnen, neue Formen und Techniken des Kämpfens zu entwickeln. Diese neuen Kampftechniken sollten dazu dienen, sich auch gegen Verräter mit überlegenen Kenntnissen der traditionellen Stile erfolgreich zur Wehr zu setzen und sie durch völlig unbekannte Bewegungsabläufe zu besiegen. Auf ihrer Flucht fand Ng Mui schließlich Zuflucht im Tempel des Weißen Kranichs am Fuße des Tai-Leung-Berges.

